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BANK GEGEN RASSISMUS

Heute, am 1. Juni – dem internationalen Kindertag – fand in unserem Jugendbildungszentrum der Abschluss der mehrtägigen Kinderkonferenz des Deutsch-Französischen Jugendwerkes (OFAJ DFJW) – bei der sich 60 Kinder und Jugendliche aus Deutschland und Frankreich im Alter zwischen 8 und 12 Jahren hier in Blossin aktiv für ihre Interessen einbrachten – statt.

Gemeinsam mit Lisa Paus, der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie dem französichen Botschafter François Delattre, dem deutschen Generalsekretär des Deutsch-Französischen Jugendwerkes Tobias Bütow und Björn Langner, dem Bürgermeisters der Gemeinde Heidesee, enthüllte Geschäftsführerin Juliana Jesse im Anschluss an die Ergebnisse der Konferenz und die Fragerunde der Kinder an die Ministerin zu Themen wie Obdachlosigkeit, Klimawandel und Kriege, die Bank gegen Rassismus

v. l. n. r.
Björn Langner, Tobias Bütow, Lisa Paus, François Delattre, Juliana Jesse

„60 Kinder aus Deutschland und Frankreich und ihre Betreuer*innen sind Gast hier im Jugendbildungszentrum am Wolziger See, in der Gemeinde Heidesee. Sie leben miteinander, spielen, reden und toben gemeinsam. Unbeschwert und Herzlich Willkommen.
Sie erleben Blossin und unsere Region als Ort der Vielfalt, freundlich und tolerant. Hier in unserer Bildungsstätte sprechen sie über die Beteiligung von Kindern an der Gestaltung der Gesellschaft, über ihre Rechte und das sie gehört werden müssen und sollen.
Sie knüpfen an die vielfältigen Prozesse zur Umsetzung des § 18a der Brandenburger Landesverfassung an, wozu sich erst gestern Sozialarbeiter*innen der Region verabredet haben. Sie lernen und erleben hier in unserer Bildungsstätte Demokratie, Wertschätzung und Selbstwirksamkeit. Beste Voraussetzung, um ein vorurteilsfreies Leben zu üben.
Deshalb ist es uns eine große Ehre, zu einem der 156 Orte im Land Brandenburg zu zählen, an denen Bänke gegen Rassismus stehen.
Ich danke der Ministerin, dem Botschafter und unserem Bürgermeister Björn Langner, dass Sie als Paten dieser Aktion des „Toleranten Brandenburg“ bereitstehen und die Bank nun einweihen. Darüber hinaus danke ich den Vertreter*innen der anwesenden Presse, dass Sie mit Ihrer Berichterstattung helfen, das freundliche Gesicht unseres Bildungszentrums, unserer Gemeinde und Region nach Draußen zu tragen.
Wir wollen damit ein sichtbares Zeichen setzen: Auch bei uns in Blossin ist kein Platz für Rassismus!“

Zum Hintergrund

Die Koordinierungsstelle Tolerantes Brandenburg plant insgesamt 156 Platzierungen einer „Bank gegen Rassismus“ auf Marktplätzen, Schulhöfen, vor Rathäusern, Krankenhäusern und Polizeidienststellen in Brandenburg. Vergleichbare Bänke sind bereits deutschlandweit an anderen öffentlichen Plätzen zu finden. Unter dem Motto „Kein Platz für Rassismus“ engagiert sich die Koordinierungsstelle „Tolerantes Brandenburg“ landesweit für den Aufbau dieser Bänke und setzt sich damit für Vielfalt und gegen Rassismus ein. Die Bank hat eine Rückenlehne von circa zwei Metern, aber nur eine Sitzfläche von eineinhalb Metern, wobei die fehlende Sitzfläche auf der rechten Seite das Motto symbolisiert.

 

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