risflecting® – ein pädagogisches Handlungsmodell zur Entwicklung von Rausch- und Risikobalance

Jugendliche sind stets auf der Suche, testen Grenzen, provozieren und verhalten sich nicht immer Systemkonform. Oft verlassen sie dabei den Bereich, den ihre Aufsichtspersonen als ungefährlich einschätzen. Reflexartig versuchen Eltern, Pädagoginnen, Pädagogen oder andere Mentorinnen und Mentoren junge Menschen vor den vermeintlichen Gefahren zu bewahren.
Genau dort setzt risflekting® an. Unterscheiden zu können, was ist Gefahr und was ist Risiko. Wo ist die Lust etwas auszuprobieren mit dem Risiko vereinbar und wo beginnt es für die betroffene Person gefährlich zu werden.
Und warum stehen sich die Begriffe Rausch und Sucht diametral gegenüber?
Der risflecting® Ansatz gibt Antworten auf die Frage, weshalb eine „Bewahrungspädagogik“ besondere Gefahren in sich trägt, so das Menschen später in eine Abhängigkeit geraten, obwohl sowohl Eltern als auch andere begleitende Mentorinnen und Mentoren sie immer davor gewarnt haben und sie davor beschützen wollten.

Am 10. März 2015 war Gerald Koller in Blossin zu Besuch. 27 Personen aus unterschiedlichen Bereichen der Bildungs- und Fortbildungsarbeit nahmen an seiner Einführung zu risflecting® teil.
Für die meisten Teilnehmenden war es ein völlig neuer Ansatz in der Bildungsarbeit. Gerald Koller gelang es praxisnahe Bilder zu erzeugen und so folgten die Teilnehmenden den spannenden Ausführungen zum Thema risflecting®.

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