Bunt ist die Vielfalt – Jugendprojekt in Blossin


Bunt ist die Vielfalt – Jugendprojekt in Blossin(Blossin, 13. April 2015) Im Rahmen des Förderprogrammes "Kultur macht stark" der Deutschen Sportjugend fand im Jugendbildungszentrum Blossin e. V. während der Osterferien ein außergewöhnliches Projekt statt. Jugendliche aus der Region, dem Asylbewerberheim Schönefeld und Bestensee kamen für eine Woche zusammen.

Als Bildungsbündnis vereint, hatten der Kreissportbund (KSB) Dahme-Spreewald, das Jugendbildungszentrum Blossin e. V. und das Asylbewerberheim Schönefeld ein sportorientierte Programm konzipiert, um benachteiligten Jugendlichen im Alter von 13-18 Jahren innerhalb der Ferien ein abwechslungsreiches Programm anbieten zu können. Ziel aller Aktivitäten war die Förderung von Sport, Bewegung und Begegnung.

Insgesamt 16 Jugendliche aus sechs Nationen (Russland, Serbien, Kenia, Afghanistan, Albanien und Deutschland) erlebten eine Woche voller Schwung und Aktion am Wolziger See. Sie wurden von zwei Erlebnispädagogen sowie zwei ehrenamtlichen Helfern begleitet. Bei sonnigem Wetter konnten sie zu Land, zu Wasser und in der Luft viele Sportarten ausprobieren und sich mit sportlichen Aktionen neue Erlebnisräume erobern. Ob bei der 14 km langen Tour de Wolzig, bei der Kanutour oder in luftiger Höhe im Hochseilelement - die unterschiedlichen Sprachen waren durch den respektvollen Umgang kein Problem. Bei einer sehr angenehmen Atmosphäre war schnell zu merken, wie die Offenheit aller und die sportlichen Herausforderungen die Jugendlichen motivierte und miteinander verband. Mit viel Interesse an der jeweils anderen Kultur wurde offen und sehr fair miteinander umgegangen und es gab intensive Momente und Gespräche unter den Jugendlichen, die sich einfach während der Aktionen ergaben. So organisierten sie z.B. gemeinsam ein Tischtennisturnier und gaben sich nebenbei einen kleinen, sehr lustigen Sprachkurs, um aus jugendlicher Sicht mehr von der fremden Kultur zu erfahren.

Und bei der Verabschiedung am vergangenen Freitag lag der Erfolg des Projektes förmlich in der Luft. Alle lagen sich in den Armen, viele waren traurig über den Abschied und tauschten noch schnell ihre Kontaktdaten aus. Es war zu spüren, dass es ein gelungenen Projekt zur Förderung des Sports, aber auch ein wichtiger Impuls für ein tolerantes Zusammenleben in unserer Region war. Laut Aussagen aller Teilnehmenden war es eine sehr intensive, gelungene Woche und sie wünschten sich weitere Angebote mit dem Schwerpunkt der sportlichen Begegnung, denn Sport verbindet.

BILDUNGSPROGRAMM

NEWS