ALLES BEGANN MIT EINEM ZETTEL

Erfahrungen einer Jugendbegegnung


Eigentlich begann alles mit einem Zettel, den ich in der Schule bekam. Darauf waren Informationen zu einer deutsch-französischen Jugendbegegnung. Eigentlich hatte ich gar keine Lust daran teilzunehmen, bis meine Mom meinte: „Du fährst da jetzt mit, so eine Chance bekommt man später nicht mehr!“ Also habe ich mich angemeldet und nach ein paar Wochen begann auch schon die erste Woche in Frankreich (Chemillé) vom 17. Bis 23. April 2017. Als wir aus dem Flieger stiegen, waren wir voller Erwartungen und waren sehr gespannt auf die Begegnung. Manche von uns konnten gar kein Französisch, aber das war kein Problem, da wir immer einen Dolmetscher an unserer Seite hatten oder Englisch geredet haben. Die Woche in Frankreich verging super schnell. Wir haben uns mit Aktivitäten rund ums Wasser beschäftigt wie z. B. einem Wasserraketenbau oder einem Besuch im Spaßbad sowie einer Rallye in der kleinen Stadt Chemillé, bei der wir die Einwohner über ihren Umgang mit Wasser befragt haben. Wir sammelten viele neue Erfahrungen fürs Leben und Sprachkenntnisse, aber das Wichtigste: neue Freunde. Wir verstanden uns alle super, wenn auch manchmal nur mit Händen und Füßen. Nach drei Monaten fand die Rückbegegnung in Deutschland (Blossin) vom 14. bis 21. Juli 2017 statt. Wir waren mega glücklich als wir uns wiedersahen und hatten wieder viel Spaß in der Woche. Das Thema der Begegnung war „Wasser“ und diesem blieben wir auch treu. Wir organisierten selber eine Biwak Tour. Dies war sehr anspruchsvoll und aufwändig, aber zusammen haben wir es gemeistert und es hat Spaß gemacht. Wir gingen baden und machten eine Bootstour in Berlin. Mir machte es mega Spaß, den Franzosen einen Teil von Deutschland zu zeigen und Verantwortung zu übernehmen. Die Woche verging wieder wie im Flug und dann war es Zeit Abschied zu nehmen. Es flossen viele Tränen, aber wer weiß, vielleicht sehen wir uns ja irgendwann mal wieder. Ich würde das Projekt echt jedem empfehlen, weil man sehr viel dazulernt und mega viel Spaß hat. Auch für die Lebenserfahrung ist das Projekt sehr lobenswert. Ich bedanke mich bei allen, die diese tolle Begegnung organisiert haben und uns die Möglichkeit gegeben haben daran Teil zu nehmen.

Ein Artikel von Aline Grahl und ihren Mitschüler_innen aus der musikbetonten Gesamtschule „Paul Dessau“ in Zeuthen.

Dieser Austausch wurde in Kooperation zwischen der Gesamtschule Paul Dessau, dem Jugendbildungszentrum Blossin e. V und dem Jugendbereich des Centre Social du Chemillois organisiert und durchgeführt. Er hat die Unterstützung des Deutsch-Französischen Jugendwerkes bekommen im Rahmen des Programms „Fokus“ zur Förderung der schulisch-außerschulischen Zusammenarbeit.

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